SPD Schlachtegang 2015

Herbstwanderung und Schlachtfestessen der SPD

28 Teilnehmer nehmen am "Schlachtessen" der SPD Harpstedt teil



Begrüßung der Teilnehmer an der Wasserburg

Ortsvereinsvorsitzender Klaus Budzin (2. v. r.) begrüßt die Teilnehmer des Schlachtegang an der Wasserburg in Harpstedt.

Ganz besonders wurde Elke Wachendorf (rechts) begrüßt, die sich um die komplette Organisation der Veranstaltung gekümmert hat.

Harpstedt - Dünsen, 21. November 2015

Zu einem lebhaften Diskussions-Abend über die aktuelle Politik entwickelte sich die traditionelle Wanderung mit „Schlachtfest-Essen“ des SPD-Ortsvereins am Sonnabend im Hotel zur Wasserburg.

 

Nachdem sich die 30 Gäste am reichhaltigen Buffet gelabt hatten, bat Vorsitzender Klaus Budzin die beiden Gäste aus der Bundes- und Landespolitik, Susanne Mittag und Axel Brammer, um einen kurzen Lagebericht. Daraus wurde mehr als eine Stunde Information und Diskussion über Bundeshaushalt, Flüchtlingssituation und Kriminalitätsbekämpfung.

Um marode Infrastruktur instandsetzen zu können, regte Friedrich Harnisch die Beibehaltung des Solidaritätszuschlags an. Darüber sei noch nicht entschieden, hieß es.

Susanne Mittag (MdB) berichtete: Der Haushalt 2016 enthält mehr Mittel für Personal zur Bewältigung der Flüchtlingsströme.

Beim Gespräch im Innenausschuss habe Frank-Jürgen Weise, der die Bundesagentur für Arbeit und das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) leitet, einen guten Eindruck hinterlassen. Ihr Kommentar: „Jetzt werden endlich die vom Bundestag beschlossenen Maßnahmen umgesetzt und können greifen. Im Frühsommer, als wir eine stärkere Unterstützung der Kommunen verlangten, hat das Bundesinnenministerium die Entwicklung unterschätzt.“

Eine Lenkung der Flüchtlingsströme sei nur mit der Türkei zu erreichen, meinte Mittag. Sie lobte den unermüdlichen Einsatz von Außenminister Steinmeier, aber eine friedliche Lösung in Syrien sei nur mit Obama und Putin zu erreichen.

Zur Verbesserung der Flüchtlingslager im Nahen Osten, sei eine stärkere finanzielle Beteiligung der UNO erforderlich. Dazu müssten allerdings alle Staaten ihre Beiträge zahlen.

Mitglieder, die sich aktiv in der Flüchtlingsbetreuung engagieren, klagten über etliche bürokratische Hürden. Mittag und Brammer versprachen, die Anregungen weiterzugeben und lobten das ehrenamtliche Engagement.

Axel Brammer (MdL) erhielt von Budzin eine Einladung zur Besichtigung der neu ausgebauten Mull- und Nordstraße, deren Ausbau erst durch den 2014 bewilligten Landeszuschuss von 456.000 Euro möglich wurde.

Das „Schlachtfest-Essen“ mit vorheriger Wanderung veranstaltet der SPD-Ortsverein seit 35 Jahren; erstmals 1980 als Dank für die Wahlhelfer, die für Helmut Schmidt kämpften.

Die Küche des Hotels Zur Wasserburg hatte aber nicht nur Knipp (Hackgrütze) und Bauchspeck aufgebaut. Statt des Mett-Igels prangte ein rotes SPD aus Hackepeter auf dem Buffet-Tisch. Neben allen möglichen Wurstsorten gab es auch noch die gute alte gebratene Beutel(Blut)-wurst mit Apfelmus, die es früher im Winter zum ersten Frühstück gab.

Einige der Teilnehmer werden sich noch an ihre Kinder- und Jugendzeit erinnert haben, als es diese „fetthaltige Kost“ nur im Winter gab, wenn ein Schwein, zur Jahresversorgung mit Fleisch und Wurst, geschlachtet worden war.

Am Nachmittag hatten sich die Teilnehmer bei der Wasserburg getroffen. Durch den Harpstedter Wald ging es zur Dünsener Grundschule, deren Umnutzung zurzeit ganz aktuell diskutiert wird.

Auf halben Wege gab es für die Wanderer eine Kaffee- und Kuchenpause am Börder Weg. Elke Wachendorf  hatte sich um die Organisation der Wanderung und das Kaffekochen gekümmert. Ebenso oblag ihr die Organisation zum Besuch der Schule und dem Abendessen.

An der Dünsener Grundschule angekommen wurden wir vom stellv. Grundschulleiter Woldemar Schilberg begrüßt. Er gab den Teilnehmern einen detaillierten Einblick in das aktuelle Schulleben und das weitere Vorgehen bei einer eventuellen Auflösung des Schulstandortes in Dünsen.

Nach der Besichtigung der Schule machte sich die Gruppe auf den Rückweg zur Wasserburg in Harpstedt. Die Wanderstrecke betrug ca. 7,5 Kilometer.

Kaffeepause Im Harpstedter Wald

Im Harpstedter Wald wurde bei den Bänken am Börder Weg eine Kaffee- und Butterkuchenpause eingelegt.

Gruppenbild nach der Kaffepause

21 Teilnehmer haben sich an der Wanderung zur Dünsener Grundschule beteiligt.
Am Abend kamen zum Essen noch einige Personen dazu, für die die Wanderung zu mühsam war.

Woldemar Schilberg bei einer Erkärung

Nach einer allgemeinen Information für die gesamte Gruppe stand Woldemar Schilberg (Mitte) den Teilnehmern auch in Einzelgesprächen zur Verfügung.

In der Schule waren wir Herzlich Willkommen

In der Grundschule Dünsen waren wir Herzlich Willkommen.

Die Teilnehmer des Schlachtegang sind nicht nur durch die örtliche Presse informiert sondern haben jetzt auch ein detaliertes Fachwissen bezüglich des Schulstandortes Dünsen.

Am Abend waren auch die Spitzenpolitiker bei uns

In der Wasserburg konnte Klaus Budzin (links) auch MdB Susanne Mittag (Mitte) und MdL Axel Brammer begrüßen.

Axel Brammer und Susanne Mittag

Axel Brammer und Susanne Mittag tauschten bei unserer Veranstaltung auch ihre Erfahrungen aus dem Land- und Bundestag untereinander aus.